RTLZWEI-Dokumentation „Hass. Hetze. Hoffnung.“ mit Grimme-Preis ausgezeichnet
Die RTLZWEI-Produktion „Hass. Hetze. Hoffnung.“ erhält eine der wichtigsten Auszeichnungen der deutschen Fernsehlandschaft: Am 24. April 2026 wird der zweiteilige Dokumentarfilm mit dem Grimme-Preis in der Kategorie Information & Kultur geehrt.
Ein bewegendes Thema mit gesellschaftlicher Relevanz
Ausgangspunkt der Dokumentation ist der Mord an der chinesischen Studentin Lǐ Yángjié im Jahr 2016 – ein Verbrechen, das bundesweit für Entsetzen sorgte. Der Film geht jedoch weit über die Tat hinaus und beleuchtet ein strukturelles Problem: Alltagsrassismus gegenüber asiatisch gelesenen Menschen in Deutschland sowie die Auswirkungen diskriminierender Stereotype. Dabei stehen insbesondere die Erfahrungen asiatischer Frauen im Fokus, die mit Hypersexualisierung und gesellschaftlichen Vorurteilen konfrontiert sind.
Stimmen aus der Community im Mittelpunkt
Ein zentrales Anliegen der Produktion war die enge Zusammenarbeit mit der deutsch-asiatischen Community. Die Regisseurinnen Claudia Tuyết Scheffel und Quỳnh Lê Nguyễn schaffen Raum für persönliche Perspektiven und authentische Stimmen. So entsteht ein vielschichtiges Bild, das Betroffene selbst zu Wort kommen lässt und ihre Erfahrungen sichtbar macht.
Auszeichnung für journalistische Qualität und Haltung
Mit dem Grimme-Preis wird nicht nur die filmische Umsetzung gewürdigt, sondern auch der klare Anspruch, gesellschaftlich relevante Themen sichtbar zu machen. „Hass. Hetze. Hoffnung.“ steht damit exemplarisch für die inhaltliche Ausrichtung von RTLZWEI: nah an den Menschen, mutig in der Themenwahl und mit einem klaren Blick auf gesellschaftliche Entwicklungen.
Auszeichnung für journalistische Qualität und Haltung
Mit dem Grimme-Preis wird nicht nur die filmische Umsetzung gewürdigt, sondern auch der klare Anspruch, gesellschaftlich relevante Themen sichtbar zu machen. „Hass. Hetze. Hoffnung.“ steht damit exemplarisch für die inhaltliche Ausrichtung von RTLZWEI: nah an den Menschen, mutig in der Themenwahl und mit einem klaren Blick auf gesellschaftliche Entwicklungen.
Entstanden im RTLZWEI „Doku Lab“
Der Zweiteiler wurde im Rahmen des „Doku Lab“ entwickelt – einer Initiative zur Förderung innovativer journalistischer Projekte von Nachwuchs-Dokumentarfilmerinnen und -filmern.
Das Format zeigt, wie wichtig neue Perspektiven und kreative Ansätze für die Weiterentwicklung des Genres sind.
Beide Teile von „Hass. Hetze. Hoffnung.“ sind bereits auf RTL+ abrufbar und bieten eine eindringliche, relevante und preisgekrönte Auseinandersetzung mit einem hochaktuellen Thema.